4. Panoramawanderung zum Möschelberg und Burgberg

Ausgangspunkt
Der Parkplatz der Sportfreunde Gönnersdorf. In 54584 Gönnersdorf von der Hauptstraße in Zum Tannenwald einbiegen, an der Gabelung rechts halten und weiter bergaufwärts fahren.

Länge 10,3 km, Gehzeit ca. 2,5 - 3 Std., Anstieg 210 Höhenmeter

Charakter der Wanderung:
Kurz und knapp: Wenig Wald aber schöne Aussichte! Eine Tour die man zu jeder Jahreszeit wandern kann, immer wieder öffnen sich schöne Fernblicke in die weite Eifellandschaft. Extra Highlight: Der Frühsommer ist die Zeit der Orchideenblüte, wenn NSG Möschelberg sich in ein Blütenmeer verwandelt.

Aufgezeichnet am 25.12.2014

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Streckenbeschreibung

km 0,0
Ab Parkplatz wandern wir zunächst bergaufwärts zum Waldrand und dann auf dem Feldweg nach links. Der Feldweg endet auf einer Teerstraße, bei der Siedlung „Achelshof“. Hier halten wir uns rechts und wandern bergaufwärts. 300 m weiter, am Helikopterplatz, halten wir uns links.
km 1,2
Beim Schild „Eifel-Panorama“ biegen wir nach links in den Feldweg ein, am Aussichtspunkt gehen wir geradeaus weiter.
km 1,8
Der Feldweg stößt auf einen Querweg: Hier halten wir uns rechts, gehen an der Wegkreuzung geradeaus und halten an der nächsten Wegkreuzung rechts. Vorbei an den Ferienhäusern „Am Giesenberg“ und oben an der Wegkreuzung nach links gehen. 200 m weiter, wo die Straße nach links abbiegt, wandern wir auf dem Feldweg geradeaus weiter und halten uns an der nächsten Wegkreuzung links.
km 3,1
Auf der Lissendorfer Straße halten wir uns rechts und nehmen gleich danach den Feldweg nach links. Dieser Feldweg dreht sich nach einer langen Linkskurve wieder nach rechts und wird immer undeutlicher. Wir wandern auf ein Grüppchen Kiefern zu und gehen kurz davor rechts zum Gipfel des Möschelbergs.
km 3,7
Der Infotafel auf dem Gipfel erklärt uns die Entstehung und Erhaltung der Kalkmagerrasen.

Typisch für die Kalkeifel sind mit Wacholder bestanden Kalkhalbtrockenrasen. Vor langer Zeit gab es hier, wie überall in Zentral Europa, Wald. Ab dem frühen Mittelalter hat der Mensch den Wald weitgehend zerstört, er brauchte landwirtschaftliche Flächen, Nutzholz, Brennholz usw. Auf diese Kuppen wurde nachher das Vieh geweidet. Weil die Tiere alles abknabberten, wurden diese Flächen offengehalten. Hier unterscheiden sich Kalkhalbtrockenrasen von den echten Trockenrasen, die wegen extremen klimatischen Bedingungen kaum Wald tragen können und weitgehend natürlich entstanden sind. Dennoch ist auch dieser Lebensraum extrem und wird von Spezialisten bewohnt. Der dünne Bodenschicht liegt unmittelbar auf dem Kalkstein. Bei Sonneneinstrahlung wärmt die obere Schicht schnell auf bis über 50 °C, ebenso schnell kühlt sie wieder ab. Es regnet hier regelmäßig, der Boden trocknet aber schnell aus. Besondere Pflanzen und Insekten finden hier einen Lebensraum, Orchideenarten und zum Beispiel die Frühlingsküchenschelle. Wahrzeichen der Kalkhalbtrockenrasen in der Kalkeifel sind die Wacholder. Die frühere Nutzung (Beweidung) hat das aufkommen von Bäumen und Sträuchern verhindert, nur der Wacholder konnte sich durchsetzen. Seine stacheligen, nadelförmigen Blätter (Nadeln) bieten Schutz gegen Verbiss. Um diese durch Beweidung entstandenen Flächen zu bewahren, ist weitere Nutzung oder Pflege unumgänglich. Mähen und Schafbeweidung sorgen dafür, dass diese einmaligen Lebensgemeinschaften behalten bleiben.

Der Abstieg erfolgt auf einem steilen Pfad, bei feuchter Witterung muss man hier aufpassen. Am Asphaltweg halten wir uns rechts und biegen wenige Schritte weiter rechts in die Wohnstraße „Im Langenbaar“ ein. Es geht jetzt auf den Burgberg zu.
km 4,7
Die Kirchstraße (K54) überqueren wir und wandern geradeaus zum Waldrand. Dort halten wir uns zunächst rechts (Markierung > Vulkanweg) und nehmen ungefähr 40 Schritte weiter den Fußweg links bergaufwärts. An der Gabelung nehmen wir den Pfad nach bergaufwärts, der uns in einigen Kehren zum Gipfel des Burgbergs führt. Oben halten wir uns links und wandern zum Aussichtspunkt.
km 5,2
Schwindelfreien dürfen sich auf den Dolomitfels setzen, aber etwas weiter vom Rand entfernt lässt sich das Panorama auch gut anschauen. Zum Abstieg wandern wir zurück, bleiben jetzt aber auf dem breiteren Weg. Vorbei der Schranke halten wir uns links und umrunden den Burgberg, bis wir auf eine Querstraße stoßen auf der wir scharf rechts gehen. km 5,9
Es geht jetzt auf das Feriengebiet Lissendorf zu, an dessen Anfang wir an der Gabelung die rechte Straße nehmen. Gegenüber dem Lindenweg nehmen wir den breiten Forstweg schräg rechts, wandern auf dem Waldrand zu und geradeaus weiter und überqueren den Lissendorfer Bach (Rettungspunkt 5605-056). Hier halten wir rechts und wandern in einigen Kehren bergaufwärts, bis wir schließlich auf einen Feldrand stoßen.
km 8,0
Hier wandern wir links am Feldrand weiter, gehen geradeaus auf der Teerstraße und halten uns bei der Siedlung links. Die Straße steigt kräftig an, oben dreht sie sich nach rechts. Die Gönnersdorfer Sportlage, wo unsere Tour angefangen hat, sehen wir jetzt rechts voraus. Am Helikopterplatz gehen wir nach rechts und knapp 400 m weiter, gegenüber dem Tor der Siedlung Achelshof, nehmen wir den Grasweg links. Jetzt sind es nur noch 600 m zum Parkplatz und
km 10,4
dem Endpunkt unserer Wanderung.

 

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